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Kommt der dringend notwendige Hochwasserschutz?
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Kommt der dringend notwendige Hochwasserschutz?
20. Oktober 2026Vor dem ehemaligen Gemeindeamt in Eisbach-Rein befindet sich eine Ladestation für Elektrofahrzeuge. Was auf den ersten Blick wie ein wichtiger Beitrag zu moderner und nachhaltiger Mobilität aussieht, hat allerdings einen entscheidenden Haken: Die Lademöglichkeit ist derzeit ausschließlich t.i.m.-Fahrzeugen vorbehalten. t.i.m. ist ein Mobilitätsangebot der Holding Graz und steht für „täglich.intelligent.mobil“.
Gemeindebürger, Besucher, Gäste, Wanderer und andere Elektroautofahrer können ihr Fahrzeug dort nicht öffentlich aufladen – auch nicht gegen Bezahlung. Gerade für einen Ortsteil wie Rein ist das ein Mangel und nicht nachvollziehbar.
Unsere Region steht für Natur, Naherholung und Lebensqualität. Das Stift Rein, zahlreiche Wanderwege, Mountainbikerouten und weitere Ausflugsziele bringen viele Gäste nach Rein. Gleichzeitig wird von allen Seiten über Nachhaltigkeit, Klimaschutz und den Ausbau der Elektromobilität gesprochen. Dann müssen aber auch entsprechende Angebote für die Menschen geschaffen werden.
Eine öffentlich zugängliche Ladestation wäre an diesem Standort sinnvoll, zeitgemäß und ein konkreter Mehrwert für Einheimische und Besucher. Die vorhandene Infrastruktur sollte daher so rasch wie möglich erweitert und gegen eine entsprechende Bezahlung für alle zugänglich gemacht werden.
Darüber hinaus braucht es endlich ein gesamtheitliches E-Ladekonzept für die gesamte Gemeinde. Dabei soll geprüft werden, an welchen zentralen und stark frequentierten Standorten in allen Ortsteilen öffentlich zugängliche Ladestationen benötigt werden. Ziel muss ein bedarfsgerechter, sinnvoll abgestimmter und schrittweiser Ausbau der Ladeinfrastruktur sein.
Wir fordern daher eine rasche Lösung für Eisbach-Rein und gleichzeitig ein zukunftsfähiges E-Ladekonzept für ganz Gratwein-Straßengel.