
Projekt Schießbühel: Braucht (Verkehrs-) Lösungen!
28. März 2026




Bis zum Jahr 2022 hat unsere Gemeinde jährlich Gewinne erzielt. Voriges Jahr war der geplante Verlust bereits bei rund 1,1 Mio. Euro. Für heuer sieht das Budget einen Verlust von rund 4,9 Mio. Euro vor (Netto-Ergebnis)! Wenn dies so weitergeht, sind bald alle Reserven aufgebraucht. Die Frage ist, was passiert dann?
Bevor es so weit kommt, sollte die Gemeinde endlich anfangen zu sparen. Einer der größten Kostentreiber ist der Bereich „Sachaufwand“. Viel Geld wird für externe Berater, Rechtsanwälte und Sachverständige verwendet. Alleine im Bereich „Bau“ könnten 6-stellige Beträge eingespart werden, wenn nicht dauernd die eigenen Fehler korrigiert werden müssten. Oft werden keine Gegenangebote eingeholt. Manchmal sogar mehrere Firmen mit dem gleichen beauftragt, weil die eine Hand nicht weiß, was die andere tut.
Ein weiterer Treiber sind die stark gestiegenen Personalkosten. Im Jahr 2015 kam die Gemeinde mit 16 „Vollzeitäquivalenten“ (VZÄ) aus, die direkt im Gemeindeamt gearbeitet haben. 10 Jahre später sind es um 80% bzw. 13 VZÄ mehr! Das Budget sieht für heuer 11 (!) weitere Personen vor!
Die Personalkosten steigen um mehr als das Doppelte (+114%), somit innerhalb weniger Jahre von 4,2 Mio. auf fast 9 Mio. Euro!